wie? - das resultat auf das es ankommt,
um einen unterschied zu machen
Es gibt vier Kategorien der Arbeitsplatzgestaltung (Karasek und Theorell, Healthy Work, 1990):
• Passive Arbeitsplätze bergen das Risiko zu "erlernter Hilflosigkeit" zu führen
• Gering belastende Arbeitsplätze bergen bei Unterforderung ein Boreout-Risiko
• Hoch belastende Arbeitsplätze bergen bei Überlastung ein Burnout-Risiko
• Aktive Arbeitsplätze bergen die Chance, über sich selbst hinaus zu wachsen
Bei dem in Deutschland vorherrschenden, aufgabenorientierten Führungsstil hat einer die Zügel in der Hand und bestimmt, was zu tun ist. Was wichtig ist und warum (SPHERE Advisors):
• Kontrollen sind wichtig, weil Dynamik Angst macht, den Anschluss zu verlieren.
• Detailgenauigkeit ist wichtig, weil Komplexität Angst macht, den Durchblick zu verlieren.
• Machtkonzentration ist wichtig, weil Unsicherheit Angst macht, die Stabilität zu verlieren.
• Vorschriften sind wichtig, weil Mehrdeutigkeiten Angst machen, dass sie entgleiten.
Das Risiko, auf diese Weise passive oder belastende Arbeitsplätze zu schaffen, ist sehr hoch.
Das Resultat, auf das es ankommt, um bei zunehmend intrinsisch motivierten Menschen einen Unterschied zu machen, sind aktive Arbeitsplätze. Sie kennzeichnen sich durch:
hohe Entscheidungsfreiheit, anspruchsvolle Herausforderungen und soziale Unterstützung.