die gründe
Menschen, die aus innerem Antrieb heraus arbeiten, weil sie aus ihrem professionellen Beitrag Bestätigung und Vergnügen ziehen, können sehr schnell bedrohlich erfolgreich werden.
Der Fokus bei einem solchen inneren Beweggrund - also bei intrinsischer Motivation - ist nicht mehr auf das eigene Ego fixiert, um das sich alles dreht. Wer sich aufrichtig für Kundenbedürfnisse interessiert, hat mehr Chancen, passende Antworten zu finden - ein Synonym für Erfolg.
Die Vorstellung, welches Verhalten erfolgreich ist, wird jedoch nicht vollautomatisch geteilt. Was intrinsisch motiviert eine "solide Betonwand" darstellt, ist aus extrinsischer Sicht die "Autobahnauffahrt" und umgekehrt. Extrinsische Motivation zielt auf Geld, Macht oder Status ab. Was nicht der eigenen Bereicherung oder dem persönlichen Vorteil dient, wird verdammt.
Die meisten Unternehmen (ca. 95%) sind extrinsisch motiviert ausgerichtet. Der Wertschöpfungskreislauf zwischen Kunden und Unternehmen verlangt aber eine intrinsisch motivierte Ausrichtung. Mitarbeiter, die intrinsisch motiviert sind, verhalten sich also in den externen Kundenbeziehungen regelkonform, jedoch in den internen Hierarchiebeziehungen regelwidrig. Ihr Erfolg wird als Konkurrenz und einen Angriff auf Machtpositionen wahrgenommen. Damit wird die Effizienz, wie auch die Effektivität des Unternehmens systematisch boykottiert.
| Die traurige Quintessenz: |
Aus jeder lösbaren Aufgabe
lässt sich eine Aufgabe machen,
die jeden zur Aufgabe zwingt (Peter F. Drucker)
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