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"Griffen früher viele, die sich vom Leben überfordert fühlten, eher zu Alkohol oder Tabletten, müssen sie sich ihrer Erschöpfung heute nicht mehr schämen."

Burn-out: Der nächste Zusammenbruch kommt bestimmt von Alexandra Borchardt in sueddeutsche.de.


Solange wir uns bereitwillig in solche gesellschaftliche Bilder fügen, braucht sich nichts ändern.

Erst wenn die Mehrheit ihren Burnout hatte, wird man sich fragen, ob nicht eigentlich die Minderheit, die noch keinen hatte, ein Problem haben könnte.


Wer kein Problem sieht, sieht auch keinen Handlungsbedarf. So scheinen es Verlage zu sehen. Damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann, gibt es hier - ganz traditionell - zuerst die Ware:

 

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Ich gehe in Vorleistung, teile Informationen und erwarte, etwas dafür zurück zu bekommen.  Solange wir keine Arbeitswelten vorfinden, die uns entsprechen, hat dieses Buch sehr wohl einen Wert. Ich gehe diesen Weg - nicht weil ich "Mutter Theresa" bin - sondern weil ich möchte, dass das Buch weiter gereicht wird (siehe Vorwort im Buch).


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